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Kreisverband Rosenheim

Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club
Kreisverband Rosenheim
Herzog-Otto-Straße 1a
83022 Rosenheim
Tel: 08031/12341
Fax: 08031/219403
Internet: www.adfc-rosenheim.de
eMail: adfc@adfc-rosenheim.de



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Stadtradeln 2016


Rosenheim nimmt vom vom 22. Mai bis zum 11. Juni 2016 am STADTRADELN teil.
https://www.stadtradeln.de/index.php?L=1&id=1389

Der Kreisverband Rosenheim hat das Team ADFC_KV_RO erstellt.
Bitte meldet Euch an und tretet dem Team bei, tretet kräftig in die Pedale und tragt Eure gefahrenen Kilometer ein.

Radl für Flüchtlinge

Wir wollen gespendete Fahrräder verkehrstüchtig machen und sie Bedürftigen überreichen.

Lichtaktion 2015

Leider kann aus zeitlichen Gründen der aktiven Mitglieder 2015 keine Lichtaktion stattfinden.

Stadtradeln 2015

Rosenheim nimmt wieder vom 06. Juni bis 26. Juni 2015 am STADTRADELN teil.
https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&team_preselect=302182
Der Kreisverband Rosenheim hat das Team ADFC_KV_RO erstellt.
Bitte meldet Euch an, tretet dem Team bei und protokoliert Eure Kilometer im obigem Zeitraum.

Lichtaktion 2014

 Dienstag 4. November 2014  von 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr

ADFC-Fahrradklima-Test 2014

    Wie fahrradfreundlich ist Ihre Stadt?

http://www.fahrradklima-test.de/

Die Umfrage läuft vom 24. September bis zum 30. November 2014.

Stadtradeln 2014


Rosenheim nimmt vom 05. Juli bis 25. Juli 2014 am STADTRADELN teil.

http://www.stadtradeln.de/index.php?id=1504

Der Kreisverband Rosenheim hat das Team ADFC_KV_RO erstellt.
Bitte meldet Euch an und tretet dem Team bei.

Umweltfest für ein Klimafreundliches Rosenheim


Rosenheim. Am Samstag, 5. Juli 2014, findet auf dem Max-Josefs-Platz ab 10 Uhr das
5. Rosenheimer Umweltfest
statt und der ADFC KV Rosenheim ist mit einem Stand vertreten.

Jahreshauptversammlung

14. März 2014 in der MTV Turneralm

LICHTAKTION

Oktober 2013

Jetzt beginnt sie, die dunkle Jahreszeit und immer wieder sieht man Radfahrer, die ohne Licht in der Dämmerung und in der Nacht unterwegs sind. Vielen dieser Radfahrer scheint dabei nicht bewusst zu sein, wie sehr sie sich und andere dadurch gefährden.

Die größte Gefahr dabei ist es, von anderen Verkehrsteilnehmer übersehen zu werden. Daher ist es besonders wichtig, in der Dunkelheit eine funktionierende Lichtanlage am Fahrrad zu haben und diese auch zu benutzen.

Das Radfahrer ohne Licht unterwegs sind, hat unterschiedliche Gründe: Viele Räder wie Mountainbikes und Rennräder werden als Sportgeräte ohne Lichtanlage verkauft und auch im Straßenverkehr genutzt. Bei anderen Rädern funktioniert der Dynamo nicht richtig, Glühlampen sind kaputt oder Kontakte defekt.

Auch wenn es schon viel sicherer ist, am Rad überhaupt ein Licht zu haben, sollten Radfahrer doch wissen, was rechtlich gefordert wird:

Räder, die im Straßenverkehr benutzt werden, benötigen eine Lichtanlage mit Scheinwerfer und Rücklicht als aktive Beleuchtung.

Für die Stromversorgung darf nach einer Gesetzesänderung im Bundesrat entweder eine Dynamo, eine Batterien oder ein Akku verwendet werden. Die Beleuchtung muss vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebsbereit sein. Als passive Beleuchtungskomponenten erforderlich sind Speichenstrahler, Pedalrückstrahler, ein Großflächen- und kleiner Rückstrahler sowie ein weißer Frontreflektor.

Empfehlenswert ist eine moderne Beleuchtungsanlage, mit der jedes im Straßenverkehr genutzte Rad ausgestattet werden sollte: Im Gegensatz zum früher geläufigen Seitenläufer funktioniert ein Nabendynamo fast reibungslos und wartungsfrei auch bei Schnee und Regen. LED-Scheinwerfer sind bedeutend heller als herkömmliche Halogenlampen, sie geben schon bei langsamem Fahren viel Licht und gehen kaum mal kaputt. Mit einer Standlichtfunktion ausgestattet leuchten sie noch nach, wenn das Rad an einer Kreuzung stehen bleiben muss. Mit Sensortechnik versehen schalten sie sich bei einsetzender Dämmerung sogar von alleine ein und selbst Tagfahrlicht ist mittlerweile für Fahrräder zu haben.

Am Dienstag, den 15. Oktober informierte der Kreisverband Rosenheim des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC) mit einem Infostand in der Rosenheimer Innenstadt wieder über den aktuellen Stand bei der Fahrradbeleuchtung und führte einen Beleuchtungscheck durch. Kleinere Defekte am Fahrradlicht wurden gleich vor Ort repariert.

NAVIGATIONSGERÄTE

Oktober 2013 Beim nächsten Radler/Radlerinnen-Treffen am 7.11.2013 um 20 Uhr im Ocak Basi, Küpferlingstraße 62

Der Verein stellt uns 4 verschiedene Navigationsgeräte zur Ansicht,
zwei der Marke Falk und zwei der Marke Garmin.

FILMVORFÜHRUNG

Oktober 2013

Am 11. Oktober 2013 zeigte der ADFC Rosenheim im Schüler und Studentenzentrum den Film

"So weit die Räder rollen..... “ Begegnungen und Erlebnisse auf dem Weg von München nach Singapur "Komm, wir radeln bis ans Ende der Welt!", entscheiden sich die Münchener Ärzte Isabel Ritz und Uwe Ellger eines Tages und ihr fernes Ziel heißt: Singapur! Für diese abenteuerliche Reise nehmen sich die beiden eine Auszeit von einem Jahr. Sie durchqueren 21 Länder, darunter den Libanon, Syrien, den Iran und etliche weitere Länder der legendären Seidenstraße. Glühende Wüsten, Dschungel, unzählige hohe und höchste Pässe, atemberaubende Landschaften und reißende Flüsse werden sie, oft auf übelsten Pisten, hinter sich lassen. Dem Mekong folgen sie von der Quelle in Tibet bis zur Mündungen in Vietnam, stehen auf der südlichsten Spitze des asiatischen Kontinents und erreichen nach exakt 365 Tagen Singapur! Als sie schließllich nach einem Jahr zurück in München sind, haben sie nicht nur traumhaft schöne Bilder und Filmclips mitgebracht, sondern können auch viel von der unbeschreiblichen Gastfreundschaft der Menschen erzählen, denen sie begegnet sind."

Bei der Filmvorführung war Uwe Ellger anwesend und beantwortete geduldig weitere Fragen.

Weitere Bilder * hier

MAIL AUS DRESDEN

Oktober 2013

Liebe ADFC-Aktive im KV Rosenheim,

bei einem Besuch in Bad Aibling fiel mir die Gestaltung des Kreisverkehrs an der Rosenheimer Straße auf. Durch eine kleine Mittelinsel wird der Radverkehr in Gegenrichtung der Einbahnstraße vor Kollisionen mit dem Kfz-Verkehr geschützt. Die Mittelinsel ist durch Bepflanzung auch sehr ansehnlich gestaltet – das gehört zum Charakter des Kurortes. Der Fußgängerüberweg mit Zebrastreifen ist nachts gut beleuchtet. Für sehbehinderte Fußgänger gibt es deutliche Markierungen. Ich finde diese Gestaltung vorbildlich. Man kann sich andernorts darauf beziehen. Anbei dazu einige Fotos.

Viele Grüße !

Michael Ton Mitglied im ADFC Dresden

RADLMESSE IN BAD AIBLING

Juli 2013

Am Samstag, 27. Juli 2013 fand in Bad Aibling eine Radl Messe statt. Das Ziel war, das Radfahren in der Stadt gesellschaftlich attraktiv zu machen und damit unnötigen Autoverkehr zu vermeiden. Dazu wurde in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr der zentrale Marienplatz und die Kirchzeile für den Durchgangsverkehr gesperrt. Alle es waren Fahrradgeschäfte, AOK, Verkehrswacht, die Stadt Bad Aibling, Sportgeschäft, Polizei und der ADFC aufgerufen Alles um das Rad vorzustellen und zu informieren.
Gleichzeitig fand in einem separaten Ausstellungsgebäude ein Radl Flohmarkt statt. Die Veranstaltung wurde von der Bevölkerung und den Gästen Bad Aiblings sehr gut angenommen. Bis Mittag herrschte reges Treiben auf dem Marienplatz. Bedingt durch die große Sommerhitze war es in den Nachmittagsstunden dann ruhiger.
Der ADFC konnte über allgemeine Radthemen und über die Neue Straßenverkehrsordnung, sowie über den neuen Bußgeldkatalog für Radfahrer informieren. Das Verkehrsquiz wurde vereinzelt betrachtet.
Insgesamt eine Veranstaltung, die den ADFC in der Bevölkerung bekannter gemacht hat.

RADTOURENPROGRAMM 2013


März 2013

Der ADFC-Kreisverband Rosenheim bietet jetzt sein 12. Tourenprogramm an.

Wir hoffen, auch dieses Jahr für jeden Geschmack etwas dabei zu haben. Sie sind ganz herzlich eingeladen, mit uns zu radeln, von Rosenheim aus in allen Himmelsrichtungen die Gegend zu erkunden, Radlerinnen und Radler zu treffen, einen schönen Tag zu erleben oder einfach mal wieder Sauerstoff zu tanken.

In 2013 gibt es einige Neuerungen in unserem Programm. Schauen Sie doch mal rein und lassen sich überraschen. Wir freuen uns auf Sie.

JAHRESVERSAMMLUNG 2013


Am Freitag den 1. März findet im Mailkeller die Jahresversammlung mit Neuwahlen statt. Näheres entnehme man aus der nebenstehenden Einladung.

Aktionstag zur Fahrradsicherheit


November 2012

Am 19. November 2012 veranstaltete die Schön Klinik (Neurologische Klinik) in Bad Aibling einen Aktionstag zur Fahrradsicherheit für ihre 700 Mitarbeiter und andere Interessenten. Die Themen sollten den gesamten Bereich abdecken, den Alltagsradler interessieren. So sollten z.B. das ordnungsgemäße Fahrrad mit zeitgemäßer Beleuchtung und die geeignete und zweckmäßige Kleidung gezeigt werden. Schutzvorkehrungen wie Helm, Handschuhe und Schutz vor Wind und Wetter waren ebenfalls Thema. Schutzeinrichtungen vor Diebstahl und mögliche Versicherung vor Diebstahl wurden auch thematisiert.
Zu all diesen Themen waren als Fachleute ein Fahrradhändler, ein Bekleidungshaus, die Polizei und der ADFC, KV- Rosenheim eingeladen und gekommen.
Der ADFC bot auf seinem Stand umfangreiches Informationsmaterial zu allen angesprochenen Themen und stand für Fragen, rund um das Fahrrad, zur Verfügung. Ein Verkehrsquiz, mit 19 Alltagssituationen, den Radverkehr betreffend, lud zur Diskussion ein wurde lebhaft genutzt.
Der Aktionstag wurde von der Klinikleitung sowie von den teilnehmenden Unterstützern und dem Klinikpersonal sehr wohlwollend beurteilt und als hilfreich und den Radverkehr fördernd angesehen.

RADTOURENPROGRAMM 2012


März 2012

Der ADFC-Kreisverband Rosenheim bietet jetzt sein 11. Tourenprogramm an.

Wir hoffen, auch dieses Jahr für jeden Geschmack etwas dabei zu haben. Sie sind ganz herzlich eingeladen, mit uns zu radeln, von Rosenheim aus in allen Himmelsrichtungen die Gegend zu erkunden, Radlerinnen und Radler zu treffen, einen schönen Tag zu erleben oder einfach mal wieder Sauerstoff zu tanken.

LICHTAKTION 2011

Oktober 2011

Tradition hat mittlerweile die Lichtaktion des Kreisverband Rosenheim, die wir zu Beginn der dunklen Jahreszeit an zwei Terminen durchführen. Unterstützt von den Rosenheimer Fahrradhändlern „Cycle“, „Rad Mobil“, „Maxx“,„Fahrrad Kerscher“ und „Chiemgauer Radhaus“ aus Prien konnten wir auf verschiedene Problembereiche ausführlich eingehen, die Händler stellten Anschauungs- und Reparaturmaterial. RadfahrerInnen, die mit funktionierendem Licht unterwegs waren, bekamen als Belohnung etwas Süßes mit auf den Weg. Kleinere Defekte am Fahrradlicht wurden gleich vor Ort repariert – die aufgeständerten Räder waren ein guter Blickfang und haben viele PassantInnen an unseren Infotisch gelockt. Bei aufwändigeren Reparaturen erhielten die RadlerInnen Gutscheine von den unterstützenden Radlhändlern, die ihnen bei einer Reparatur in ihrem Laden einen Bonus gutschreiben werden. Waren RadlerInnen mit defekten Lichtanlagen froh, Hilfe und Tipps zu bekommen, wurde von Radfahrenden ganz ohne Licht die Problematik oft mit einem Abwinken abgetan. Das Oberbayerische Volksblatt berichtete ausführlich über die Aktion.

ROSENHEIMER UMWELTFEST

Oktober 2011

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer eröffnete das "4. Rosenheimer Umweltfest" am Samstag, 24. September auf dem Max-Josefs-Platz. Es stand unter dem Motto "Das Klima ändert sich! Und wir?" und war Abschluss des vom Bildungswerk Rosenheim organisierten Klimaprojekts. Bei herrlichstem Wetter informierten über 30 Vereine, Verbände, Ämter und Organisationen rund um den Klimaschutz.

Es gab viel Wissenswertes zu erfahren, zum Beispiel über umweltgerechte Mobilität, Solarkocher, Menschenrechte im Klimawandel, Fotovoltaik, Energiesparlampen, Energieeinsparmöglichkeiten, Fahrradreparatur und alternative Energiearten.

Der ADFC war mit einem Stand vertreten und bot Informationen über Möglichkeiten der Fahrradnutzung im Alltag. Spezialräder für Groß und Klein, Einkaufshänger und Pedelecs, aber auch Winterhilfen wie Spikereifen zogen Interessierte an. Die Kleinen zeigten ihr Wissen über Räder in einem Malquiz und auf einer Schauwand mit Fotos entdeckten sich einige TeilnehmerInnen der Initiative Elterntaxi die der ADFC im Rahmen des Klimaprojektes initiiert hatte.

Die Veranstaltung bot viel Platz für Austausch und Spaß mit Gleichgesinnten und Interessierten aber auch untereinander.

FACHAUSSCHUSS RADVERKEHR IN ROSENHEIM


Rosenheimer Papier

August 2011

Im Juli fand die Sitzung des Fachausschuss Radverkehr, ein Gremium des ADFC Bundesverbandes und des Deutschen Städtetages, in Rosenheim statt. Nach mehreren Gesprächen mit Martin Jobst, Leiter des Fachausschusses, hatte der Kreisverband Rosenheim den Ausschuss eingeladen hier zu tagen, um am Beispiel Rosenheims das im November letzten Jahres veröffentlichte Rosenheimer Papier zu erläutern. Drei Mitglieder des Kreisverbandes nahmen an der Sitzung im Schüler- und Studentenzentrum teil – ein Arbeitswochenende in sehr angenehmer Atmosphäre. Jürgen Stintzing, der Fahrradbeauftragte der Stadt Rosenheim, erläuterte am Freitag die Geschichte der „fahrradfreundlichen Stadt“ und die politischen und verwaltungsrechtlichen Hintergründe. Helmut Schwalbe und Ellen Schmidt vom örtlichen ADFC zeigten am Samstag anhand einer Stadtführung und einer Präsentation die vielfältigen Versuche, durch Trennung der Verkehrsarten die Situation für Radfahrende zu verbessern, und die Gefahren und Unmöglichkeiten, die durch die Separation entstanden sind. Das Fazit, dass innerörtlicher Radverkehr nur im Mischverkehr auf der Fahrbahn möglich ist, dass aber dafür erst einmal zwei grundsätzliche Bedingungen – Tempo 30 als innerstädtische Regelgeschwindigkeit und ausreichend Abstand beim Überholen von Radfahrenden - geschaffen werden müssen, fand großen Anklang im Fachausschuss. Ergebnis der Fachausschusssitzung zu diesem Thema: der Ausschuss wird auf der nächsten Bundesversammlung im November einen Antrag stellen, indem der ADFC aufgefordert wird, sich für innerstädtischen Mischverkehr und die dafür notwendigen Voraussetzungen einzusetzen. Dieser Antrag ist mittlerweile fristgerecht beim ADFC eingegangen.

ELTERNTAXI IN ROSENHEIM

Juli 2011

Unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer radeln acht Eltern der Astrid-Lindgren-Grundschule zwei Wochen lang mit ihren Kindern mit den Elterntaxi-Tandems zur Schule. Und auch anderswo in Rosenheim sind die auffälligen Räder zu sehen.

Tandem-Übergabe war am 4.Juli auf dem Schulhof der Astrid-Lindgren-Grundschule Mit dabei waren neben der Projektleiterin von ELTERTAXI Andrea Friese auch Jürgen Stintzing, Fahrradbeauftragter der Stadt Rosenheim, Inge Thaler, Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Grundschule, Alois Rinser, Projektleiter des Rosenheimer Klimaprojektes sowie Martin Smarslik vom ADFC Rosenheim. Auf einem Fahrradparcours konnten Eltern und Kinder gemeinsam ihre ersten Runden drehen und sich mit „ihrem“ ELTERNTAXI vertraut machen. Und, so bemerkte Andrea Friese, die Rosenheimer lernten das Tandem fahren ungewöhnlich schnell. Martin Fernengel , Inhaber des gleichnamigen Fachgeschäfts für Kindertransport-Möglichkeiten, und Uli Bahle von Rad Mobil kümmertn sich um die Anpassung der Tandems und sind während der gesamten zwei Wochen für die technische Betreuung und Beratung der teilnehmenden Familien zuständig.

Weitere Infos

Astrid-Lindgren-Grundschule

zwei plus zwei (Hersteller)

ROSENHEIM IN BEWEGUNG

Mai 2011

Seit einigen Jahren ist „Rosenheim in Bewegung“ nicht nur eine große Autoausstellung in der Fußgängerzone auf dem Max Josef Platz, sondern stellt mit einem Fahrradsalon auch Alternativen vor.

Der Kreisverband nahm mit einem Infostand an den beiden Aktionstagen des City-Managements teil.

Auf zwei Ausstellungswänden präsentierte der ADFC Fotos zum Thema „Familien fahren Rad“. Eine Wand zeigte die vielfältigen Möglichkeiten, die es heutzutage gibt, um mit Kindern und Rad mobil zu sein. Die zweite zeigte die Probleme, die für Eltern und Kinder im Rosenheimer Straßenverkehr auftauchen. Als Infomaterial hatten wir unter anderem die sehr anschauliche Broschüre „Mobil mit Kind und Rad“. Spezialräder wie das Kettwiesel-Tandem, ein Kangaroo mit Kinderhänger und ein Pino mit Trailerrad erweckten großes Interesse bei kleinen und großen RadlerInnen.

Trotz der Wetterkapriolen wurde der Publikumsandrang groß, kaum dass die Sonne sich wieder sehen ließ.

KlEINE/GROßE SEETOUR

März 2011

Erstmals veranstaltet der ADFC gemeinsam mit der AOK-Rosenheim eine Fahrradtour. Die „große“ Seentour (ca. 45 km) führt über Rinser See, Siferlinger See, Simssee und Tinninger See zurück nach Rosenheim. Eine „kleine“ Seentour (ca. 20 km) steht wahlweise zur Verfügung. Badepausen sind eingeplant. So., 24.07.2011, Start um 09:00 Uhr bei der AOK Bayern, Luitpoldstr. 1, 83022 Rosenheim; kostenfrei; keine Voranmeldung.

JAHRESVERSAMMLUNG 2011

Februar 2011

Die diesjährige Jahresversammlung fand im Februar statt. Bilder aus zehn Jahren erinnerten an die wichtigsten Aktionen und verkehrspolitischen Tätigkeiten seit der Gründung des Kreisverbandes im Oktober 2000. Nach dem Tätigkeits- und Kassenbericht wurden die Aktivitäten des Kreisverbandes mit Fotos, Presseberichten und Fernsehbeiträgen erläutert und ein Ausblick auf die diesjährigen Veranstaltungen gegeben. Dazu gehören neben den regelmäßig durchgeführten Aktionen zur Verkehrssicherheit zwei außergewöhnliche Projekte:

Der Familienfahrradverleih ist ein Projekt der Sozialen Stadt Rosenheim, Stärken vor Ort. Es ist Teil des Konzeptes „Jugend im Ehrenamt“. Die teilnehmenden Jugendlichen entwickeln unter Anleitung des ADFC zusammen mit dem Jugendtreff Happing ein eigenes Konzept für den Verleih eines Spezialrades und führen es dann eigenständig weiter. Das Quattrocycle, also ein Fahrrad für vier Personen, kann ab dem Frühjahr bei der Offenen Jugendarbeit Happing gemietet werden.

Mit der Astrid Lindgren Schule wird im Juli die Initiative Elterntaxi durchgeführt. Zwei Wochen lang wird Eltern und Schülern ein Tandem zur Verfügung gestellt, um als Team mit dem Rad unterwegs sein zu können, ob zur Schule, ins Freibad oder zum Ausflug und auf längere Touren.

Bei den Vorstandswahlen wurden Martin Fernengel als Schatzmeister, Ullrich Knörr und Martin Smarslik als stellvertretende Vorsitzende und Ellen Schmidt als Kreisverbandsvorsitzende im Amt bestätigt.

SICHERHEIT FÜR DEN INNERSTÄDTISCHEN RADVERKEHR.

MISCHVERKEHR UND TEMPO 30


Innerstädtischer Radverkehr

Der Kreisverband Rosenheim des ADFC hat sich im vergangenen Jahr mit grundsätzlichen Fragen zur Sicherheit für den innerstädtischen Radverkehr auseinandergesetzt. Wir sind der Meinung, dass der ADFC bei seinen Überlegungen hinsichtlich Verbesserungen für den Radverkehr die ursächlichen Probleme stärker mit einbeziehen muss: die Tatsache, dass der heutige Straßenverkehr durch erhöhtes Kfz-Tempo und mangelnde Akzeptanz des Radverkehrs für die meisten Radfahrenden nur mit Angst und Ausweichen zu bewältigen ist.


Offener Brief

Wir halten es für wichtig, dass sich der ADFC als Institution und seine Mitglieder, die aktiven Radfahrerinnen und Radfahrer, dieser Thematik bewusst sind, um sich für grundsätzliche Lösungen einzusetzen. Da diese nicht auf lokaler Ebene zu erreichen sind, haben wir uns mit dem „Rosenheimer Papier“ in einem offenen Brief an den Bundesvorstand gewandt. Hintergrundinformationen dazu in der Präsentation „Sicherheit für den innerstädtischen Radverkehr am Beispiel Rosenheim“.


Rosenheimer Papier

INITIATIVE ELTERNTAXI

Unter dem Motto „Das Klima ändert sich! Und wir?“ steht das Projekt des Bildungswerks Rosenheim. Welche Möglichkeiten jeder Einzelne von uns hat, das Klima zu schonen, zeigen Kooparationspartner, Vereine, Institutionen und Referenten während dieser Veranstaltungsreihe von Februar bis September 2011.

Der ADFC Rosenheim konnte die Astrid-Lindgren-Grundschule dafür gewinnen, im Rahmen des Klimaprojektes während der ersten zwei Juliwochen Eltern und SchülerInnen der Schule das "ELTERNTAXI" zum Testen anzubieten. ELTERNTAXI ist eine Initiative für innovative und umweltfreundliche Familienmobilität. Mit dem ELTERNTAXI können Kinder und Erwachsene zwei Wochen lang jeden Tag als Team mit dem Rad unterwegs sein: per Tandem zur Schule, ins Freibad oder zum Ausflug und auf längere Touren. Sie lernen das Fahrrad als selbstverständliches Fortbewegungsmittel im Alltag und als umweltfreundliche Alternative zum Auto kennen.

Mehr über die Initiative, dessen Initiator und Geldgeber das Kölner Unternehmen Zwei plus zwei ist, unter www.elterntaxi.de. Über die Aktion in Rosenheim finden Sie Informationen auch auf der Internetseite der Astrid-Lindgren-Schule.

DAS QUATTROCYCLE - Fahradverleih Happing

Der ADFC Rosenheim hat bei der Sozialen Stadt Rosenheim, Stärken vor Ort, Gelder für das Projekt Familienfahrradverleih Happing beantragt und genehmigt bekommen. Das Projekt ist Teil des Konzeptes „Jugend im Ehrenamt“. Die teilnehmenden Jugendlichen entwickeln unter Anleitung des ADFC und mit dem Jugendtreff Happing ein eigenes Konzept für den Verleih des ausgesuchten Spezialrades und führen es dann eigenständig weiter. Die Jugendlichen sollen zu ehrenamtlicher Arbeit motiviert werden und durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit Anerkennung, Wertschätzung und neue unterstützende Kontakte und soziale Einbindung im Stadtteil erhalten. Der erste Schritt nach Genehmigung der Gelder ist geschafft: das Quattrocycle hat seinen Weg von Holland nach Rosenheim gefunden. Anfang diesen Jahres beginnt die Arbeit mit den Jugendlichen.

LICHTAKTION

Auch im vergangenen Herbst hat der Kreisverband Rosenheim an zwei Terminen eine Aktion zum Thema Licht am Rad durchgeführt. Unterstützt von den Rosenheimer Fahrradhändlern „Cycle“, „Rad Mobil“, „Maxx“,„Fahrrad Kerscher“ und „Chiemgauer Radhaus“ konnten wir auf verschiedene Problembereiche ausführlich eingehen, die Händler stellten Anschauungs- und Reparaturmaterial. RadfahrerInnen, die mit funktionierendem Licht unterwegs waren, bekamen als Belohnung etwas Süßes mit auf den Weg. Kleinere Defekte am Fahrradlicht wurden gleich vor Ort repariert – die aufgeständerten Räder waren ein guter Blickfang und haben viele PassantInnen an unseren Infotisch gelockt. Bei aufwändigeren Reparaturen erhielten die RadlerInnen Gutscheine von den unterstützenden Radlhändlern, die ihnen bei einer Reparatur in ihrem Laden einen Bonus gutschreiben werden. Das Regionalfernsehen und das Oberbayerische Volksblatt berichteten ausführlich über die Aktion.

ARBEITSKREIS ZUR FÖRDERUNG DES FAHRRADVERKEHRS (AKzFF)

Radwege bieten nicht die erwartete Sicherheit und eine konsequent getrennte Radverkehrsführung ist in der Stadt nicht möglich: unter diesen Gesichtspunkten hat der Arbeitskreis der Stadt Rosenheim im letzten Jahr den Bedarfsplan für Radverkehrsanlagen der Stadt Rosenheim überarbeitet. Das Ergebnis zeigt eine deutliche Abkehr von der Forderung nach nicht realisierbaren Radwegen. Stattdessen befürworteten die Mitglieder des AkzFF für einige Straßenzüge mit keinen oder unzumutbaren Radverkehrsanlagen (Westerndorfer Straße, Schlösslstraße, Ebersberger Straße, Prinzregenten- und Rathausstraße) die Radverkehrsführung im Mischverkehr auf der Straße bei verringerter Kfz-Geschwindigkeit. Genau in diesen Punkten trägt die Stadtverwaltung die Festlegungen des AkzFF nicht mit sondern hält an der Zielsetzung einer getrennten Radverkehrsführung in diesen Straßenzügen fest, auch wenn diese z. B. aufgrund der Notwendigkeit zum Grunderwerb und der zu erwartenden Schwierigkeiten beim Grunderwerb in Teilabschnitten nur mit großen Schwierigkeiten oder gar nicht zu realisieren sein wird. Der Bedarfsplan wurde in der letzten Verkehrsausschusssitzung vorgestellt, die Ablehnung von Tempo 30 zugunsten von Sicherheit für den Radverkehr war groß. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig die Diskussion hierüber auf anderer Ebene ist.

SICHERHEIT FÜR DEN INNERSTÄDTISCHEN RADVERKEHR.

MISCHVERKEHR UND TEMPO 30


Innerstädtischer Radverkehr

Der Kreisverband Rosenheim des ADFC hat sich im vergangenen Jahr mit grundsätzlichen Fragen zur Sicherheit für den innerstädtischen Radverkehr auseinandergesetzt. Wir sind der Meinung, dass der ADFC bei seinen Überlegungen hinsichtlich Verbesserungen für den Radverkehr die ursächlichen Probleme stärker mit einbeziehen muss: die Tatsache, dass der heutige Straßenverkehr durch erhöhtes Kfz-Tempo und mangelnde Akzeptanz des Radverkehrs für die meisten Radfahrenden nur mit Angst und Ausweichen zu bewältigen ist.


Offener Brief

Wir halten es für wichtig, dass sich der ADFC als Institution und seine Mitglieder, die aktiven Radfahrerinnen und Radfahrer, dieser Thematik bewusst sind, um sich für grundsätzliche Lösungen einzusetzen. Da diese nicht auf lokaler Ebene zu erreichen sind, haben wir uns mit dem „Rosenheimer Papier“ in einem offenen Brief an den Bundesvorstand gewandt. Hintergrundinformationen dazu in der Präsentation „Sicherheit für den innerstädtischen Radverkehr am Beispiel Rosenheim“.


Rosenheimer Papier

AKTION ZUR VERKEHRSSICHERHEIT


Oberbayerisches Volksblatt 1.9.10

Drei häufig auftretende Probleme im Straßenverkehr wurden bei dieser Aktion thematisiert:

Um auf den oft viel zu geringen Abstand beim Überholen Radfahrender aufmerksam zu machen, fuhren zwei Radler mit seitlich auskragenden Fähnchen und dem Hinweis auf den minimalen Seitenabstand durch die Straße.


Oberbayerisches Volksblatt 30.8.10

Warnwesten mit der Aufschrift „Ich darf hier fahren“ trugen RadlerInnen, die in der Innenstadt auf der Straße radelten obwohl ein straßenbegleitender Radweg vorhanden ist. Denn dass für viele Rosenheimer Radwege die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben wurde, das wissen weder RadlerInnen noch Autofahrende.


Oberbayerisches Volksblatt 26.8.10

Mit Informationsblätter über die Gefahren des Geisterradelns wand sich der Kreisverband an die radelnde Bevölkerung, die das Fahren entgegen der Fahrtrichtung noch immer als Kavaliersdelikt ansieht.

Das Regionalfernsehen Oberbayern war bei der Aktion dabei und sendete einen Bericht, das Oberbayerische Volksblatt berichtete.

Flyer-Sicherheitsabstand

Flyer-Benutzungspflicht

Flyer-Geisterradeln

MITMACHAKTION STADTRADELN

Wie bereits im letzten Jahr nimmt die Stadt Rosenheim wieder an der Aktion Stadtradeln teil. Es geht dabei darum, möglichst viele Kilometer zu radeln und somit CO2 zu sparen.

Die Kampagne:

Der bundesweite Städtewettbewerb "Stadtradeln" lädt alle BürgermeisterInnen, DezernentInnen, StadträtInnen, LandrätInnen, Kreistagsmitglieder und BürgerInnen ein, innerhalb einer dreiwöchigen Aktionsphase vom 1. Juni bis 15. Oktober 2010 für den Klimaschutz in die Pedale zu treten! Stadtradeln ist die vom Klima-Bündnis entwickelte Kampage zur Europäischen Mobilitätswoche. Die Aktion dient der Förderung des Null-Emissions-Fahrzeugs Fahrrad im Stadtverkehr. Die Aktion Stadtradeln wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.

Die Idee des "Stadtradelns" ist es, dass Stadträte Teams bilden, für die Radfahrerinnen und Radfahrer Kilometer zusammenstrampeln. Aber auch Institutionen und Vereine können eineN TeamkapitänIn anmelden.

In Rosenheim findet das Stadtradeln vom 20.9. bis 10.10. statt.

Voraussetzung ist, dass man in der Stadt wohnt oder per Radl einpendelt.

Was müsst sie tun?

Sie müssen sich über die Internetseite www.stadtradeln.de in einTeam ihrer Wahl eintragen oder sich selber als TeamkapitänIn anmelden und dann regelmäßig ihre Km in den Radelkalender eintragen. Das ist nicht viel Aufwand und es macht richtig Spaß zu verfolgen, wie sich der Wettstreit der Teams entwickelt.

ROSENHEIM IN BEWEGUNG

Im Mai nahm der Kreisverband mit einem Infostand am Aktionstag „Rosenheim in Bewegung“ teil. Auf zwei Ausstellungswänden präsentierte der ADFC Fotos zum Thema „Kind und Rad“. Eine Wand zeigte die vielfältigen Möglichkeiten, die es heutzutage gibt, um mit Kindern und Rad mobil zu sein. Die zweite zeigte die Probleme, die für Eltern und Kinder im Rosenheimer Straßenverkehr auftauchen. Als Infomaterial hatten wir unter anderem die sehr anschauliche ADFC-Broschüre „Mobil mit Kind und Rad“. Ein Kangaroo mit Kinderhänger und ein Pino mit Trailerrad standen zum Anschauen und Probefahren bereit. Zwar war die Veranstaltung wegen des schlechten Wetters nicht übermäßig gut besucht, aber viel Spaß hatten wir trotzdem.

JAHRESVERSAMMLUNG 2010


Oberbayerisches Volksblatt 3.3.10

Die diesjährige Jahresversammlung fand am Freitag, 26.02.2010 statt. Nach dem Tätigkeits- und Kassenbericht wurden die Aktivitäten des Kreisverbandes mit Bildern und Fernsehbeiträgen erläutert.

Protokoll der Jahresversammlung als PDF

CRITICAL MASS

In Rosenheim hat im Dezember 2009 die erste, im Februar 2010 die zweite Critical Mass stattgefunden. Die Critical Mass ist eine weltweite Bewegung, die das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel mittels gemeinsamer Radtouren durch die Stadt in die Öffentlichkeit trägt. Mit rund 100 RadlerInnen auf den Hauptverkehrsstraßen Rosenheims unterwegs zu sein, hat Mut gemacht, dass vielleicht doch nicht alle sich vom motorisierten Individualverkehr ins abseits drängen lassen. Dieses Happening wird an jedem letzten Samstag im Monat mit Abfahrt um 11.55 Uhr vom Ludwigsplatz stattfinden. Auch wenn der ADFC nicht Veranstalter der Critical Mass ist, hält er die Teilnahme daran für eine sinnvolle und wichtige Möglichkeit, um auf die Präsenz und Bedeutung des Radverkehrs aufmerksam zu machen. Nächste Critical Mass am Samstag 28.08.

GRUNDSATZDISKUSSION SICHERHEIT BEIM RADFAHREN

Von besonderer Bedeutung war im vergangenen Jahr im Arbeitskreis Verkehrspolitik die Frage, ob und wo im Stadtgebiet eine separate Radverkehrsführung sinnvoll ist. Die grundsätzliche Problematik einer innerstädtischen Radverkehrsführung:

  • kein Platz für eine konsequent getrennte Radverkehrsführung
  • Radwege bieten nicht die erwartete Sicherheit

führt zur Notwendigkeit der Förderung von Mischverkehr.

Viele Radfahrende aber fühlen sich auf Radwegen sicherer, flüchten häufig sogar auf Gehwege. Auf die Frage nach dem warum, tauchen zwei Antworten immer wieder auf:

  • die hohe Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs
  • mangelnder Sicherheitsabstand beim Überholen, forciert durch die hohe Kfz-Dichte

Um Radfahrerinnen und Radfahrern eine zügige und vor allem sichere Fortbewegung in der Stadt zu ermöglichen, sind also folgende Bedingungen von besonderer Bedeutung:

  • reduzierte Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs
  • weniger Kfz-Verkehr
  • ausreichender Sicherheitsabstand beim Überholen Radfahrender

ARBEITSKREIS ZUR FÖRDERUNG DES FAHRRADVERKEHRS (AKzFF)


die Präsentation als PDF

Der Arbeitskreis der Stadt Rosenheim wurde im letzten Jahr durch neue StadträtInnen besetzt. Wir nahmen das zum Anlass, um auch hier auf die o.g. Problematik der innerstädtischen Radverkehrsführung einzugehen. In einem Referat wurde darauf hingeführt, dass es wichtig ist, von dem in den Köpfen vieler dominierenden Denkschema loszulassen, in dem es heißt:

  • Normalfall: baulicher Radweg
  • wenn das nicht geht: Kompromisslösung: Rad- und Angebotsstreifen
  • wenn das nicht geht: Mischverkehr – also lassen, wie es ist

Die anzustrebende Radverkehrsführung für die Zukunft sollte dagegen sein:

  • Normalfall: Mischverkehr
  • Kompromisslösung: Rad- und Angebotsstreifen
  • Ausnahmefall: baulicher Radweg an 4- und mehr-spurigen Straßen
  • Ausnahmsweise und nur außerorts: kombinierte Geh- und Radwege

Auf dieser Grundlage wird der AK in den nächsten Wochen den Bedarfsplan für Radverkehrsanlagen der Stadt Rosenheim überarbeiten.

RADVERKEHRSKONZEPT TUNTENHAUSEN

SPD Ortsgruppe Tuntenhausen hat sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr im Gemeindegebiet zu fördern. Dazu hat am 11.11.2009 ein Treffen in Ostermünchen stattgefunden. Dabei wurden erste Schritte mit dem ADFC besprochen, die zu einem Radverkehrskonzept für die Gemeinde führen sollen.  Wer bei dem Projekt mitwirken möchte - insbesondere Radlerinnen und Radler aus dem Gemeindegebiet Tuntenhausen - , ist herzlich willkommen und melde sich bitte bei unserer Kontaktadresse.

LICHTAKTION

Auch im vergangenen Herbst hat der Kreisverband Rosenheim an zwei Terminen eine Aktion zum Thema Licht am Rad durchgeführt. Unterstützt von den Rosenheimer Fahrradhändlern „Cycle“, „Rad Mobil“, „Maxx“,„Fahrrad Kerscher“ und „Chiemgauer Radhaus“ konnten wir auf verschiedene Problembereiche ausführlich eingehen, die Händler stellten Anschauungs- und Reparaturmaterial. RadfahrerInnen, die mit funktionierendem Licht unterwegs waren, bekamen als Belohnung etwas Süßes mit auf den Weg. Kleinere Defekte am Fahrradlicht wurden gleich vor Ort repariert – die aufgeständerten Räder waren ein guter Blickfang und haben viele PassantInnen an unseren Infotisch gelockt. Bei aufwändigeren Reparaturen erhielten die RadlerInnen Gutscheine von den unterstützenden Radlhändlern, die ihnen bei einer Reparatur in ihrem Laden einen Bonus gutschreiben werden. Auch die Polizei war bei der Aktion präsent. Der Hintergrund dafür war die Tatsache, dass RadlerInnen mit defekten Lichtanlagen meist froh waren, ihr Licht gerichtet zu bekommen, RadlerInnen ganz ohne Licht haben die Problematik oft mit einem Abwinken abgetan. In diesen Fällen bekam das Thema durch die Anwesenheit zweier Uniformierter mehr Nachdruck.

RADTOUREN 2010:

Am Donnerstag, 5.11.2009 wird mit der Tourenplanung für die Saison 2010 begonnen. Hierzu sind alle Interessierten – auch Nichtmitglieder - herzlich eingeladen, ob sie Anregungen für neue Touren einbringen wollen, selber mal eine Tour führen wollen oder nur mal reinschnuppern. Das Treffen findet um 20 Uhr im Mailkeller statt.

AUSBAU ÄUSSERE MÜNCHENER STRASSE:


Schlechte Detaillösung abgewendet

Nach dem Umbau

Zwei Abschnitte der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim sind in diesem Jahr neu ausgebaut worden, um dem Kfz-Verkehr vor allem in den Kreuzungsbereichen mehr Fahrspuren zur Verfügung zu stellen. Aus Sicht der Gesamtverkehrssituation in Rosenheim eine zweifelhafte Maßnahme; Rosenheim braucht ein Umdenken hinsichtlich der Mobilität, keine frei Fahrt für noch mehr Autos in die Stadt. Die ausgebauten Straßenabschnitte haben allerdings jetzt statt der bisherigen Gehwege „Radfahrer frei“ separate Radwege in immerhin Mindestbreite. Mehrere Ortstermine mit der Stadtverwaltung waren notwendig, um bezüglich der Detaillösungen das Schlimmste zu verhindern – z.B. Furten zur Straßenquerung, die Rosenheim-typisch auf einen Gehweg münden - und zumindest minimale Aufstellflächen für abbiegenden Radverkehr zu erhalten.

AKTION SICHERHEITSABSTAND:

Im August veranstaltete der ADFC wieder die Aktion „Sicherheitsabstand beim Überholen Radfahrender“: Mit seitlich auskragenden Fähnchen und dem Hinweis auf den minimalen Seitenabstand fuhren zwei Radler in der Mangfallstraße – bekannt bzw. gefürchtet wegen extrem häufigem Überholen bei Gegenverkehr - auf und ab. Passanten wurden Faltblätter übergeben, die sowohl AutofahrerInnen:

 „1,50 m Seitenabstand beim Überholen von Radfahrern 
 - Überholen nur mit Fahrbahnwechsel“

als auch RadfahrerInnen ansprachen

 „Mindestens 1,00 m Sicherheitsabstand zu parkenden Autos;
 0,70 m zum Bordstein – Platz beanspruchen“ 

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FAHRRADMITNAHME IN REGIONALZÜGEN:

Seit 1. Juli ist die Fahrradmitnahme in den Regionalzügen auf der Strecke von Rosenheim nach Wasserburg, Mühldorf, Altötting, Burghausen und Passau und auf der Strecke von Wasserburg nach Forsting wieder kostenfrei. Hierzu konnte die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft einen Vertrag über eine Pauschalregelung mit der Südostbayern-Bahn abschließen. Die Deutsche Bahn ist zu einer solchen Regelung nicht bereit, so dass auf den übrigen Zugstrecken im Landkreis seit 1. April Fahrkarten für die Fahrräder gekauft werden müssen.

RADVERKEHRSFÜHRUNG IN DER GROSSBAUSTELLE ÄUSSERE MÜNCHENER STRASSE:

Die Markierung von knapp 1,25m für den Radverkehr in der Baustelle Äußere Münchenerstraße war sicherlich gut gemeint, signalisierte aber nicht nur dem Kfz- sondern auch dem Lkw-Verkehr, RadfahrerInnen hätten auf ihrem Angebotsstreifen ausreichend Platz. Bei einem Ortstermin mit den Zuständigen wurden dieser und weitere Mängel in der Baustellenführung besprochen; das Foto zeigt eine deutlich verbreiterte, gelbe Abmarkierung für den Radverkehr.

ARBEITSGEMEINSCHAFT SOZIALDEMOKRATISCHER FRAUEN:


die Präsentation als PDF

Auf der Mitgliederversammlung der sozialdemokratischen Frauen der SPD Rosenheim erläuterte Ellen Schmidt, was aus der fahrradfreundlichen Stadt Rosenheim geworden ist. Insbesondere der Trugschluss, die innerstädtischen Probleme im Straßenverkehr durch Trennung der Verkehrsarten lösen zu können und alternative Lösungsansätze waren Thema der Vortrags.

FAHRRADMITNAHME IN REGIONALZÜGEN:

Seit 1. April ist die Fahrradmitnahme in den Regionalzügen u.a. des Landkreises Rosenheim nicht mehr kostenfrei. Zwar hat sich durch eine einheitliche Preisgestaltung in ganz Bayern die Situation in einigen Landkreisen gebessert. Im Landkreis Rosenheim haben insbesondere BerufspendlerInnen und SchülerInnen, die ihr Rad im Zug mitnehmen, nun einen erheblich größeren Kosten- und Zeitaufwand zu erbringen. Der Kreisverband hat sich nach Rücksprache mit dem Landesvorsitzenden mit einem Schreiben an Landrat Josef Neiderhell gewand und um Bemühungen zur Verbesserung der Preisgestaltung gebeten. Das Schreiben als PDF

aktualisiert: 30.03.2016 19:14 Uhr